Warum trashy manchmal besser ist als perfekt – und wie KI bald auch hier mitmischt
Authentizität schlägt Hochglanz
Social Media lebt heute nicht mehr von perfekten Werbespots.
Was zählt? Echtheit. Trust. Relevanz.
In einer Welt, in der alles nach Werbung aussieht, scrollt man lieber weiter.
UGC (User Generated Content) ist deshalb so gefragt wie nie.
Aber nicht jeder UGC funktioniert – und nicht jeder Creator liefert.
Wir haben mal zusammengetragen, was wirklich wirkt – aus Sicht von Creators, Marken und Agenturen.
Was ist ein UGC Creator? Kurz erklärt.
Ein UGC Creator ist kein klassischer Influencer, sondern jemand, der authentischen Content für Marken produziert – oft ohne eigene große Reichweite.
Das können Testimonial-Videos, Produktvorstellungen, Tutorials oder TikTok-Formate sein – so, wie echte Leute echten Content posten würden.
Warum UGC so krass funktioniert (und Hochglanz nicht mehr)
Die Leute wollen keine Werbung sehen – sie wollen Empfehlungen.
Und die kommen glaubwürdiger von „normalen Menschen“ als von hochpolierten Kampagnen.
Deshalb performen oft Mikro- oder Nanoinfluencer besser als Creator mit 100.000+ Followern.
Weil:
„Ich glaube eher meinem Nachbarn als jemandem, der offensichtlich 2.000 € für einen Post kassiert hat.“
Was macht guten UGC aus?
Gute Creator bringen:
- Lockeres Storytelling
- Authentisches Auftreten (darf auch mal ein bisschen trashy sein)
- Gute Produktinszenierung mit Persönlichkeit
- Kein „Ich wurde gefragt, ob ich XY teste…“ – sondern echte Begeisterung
Was floppt:
- Scripted overacting
- Zu perfekte Schnitte
- Standardmusik & Stockbilder
- Influencer-Gehabe ohne echten Bezug
Was verdienen UGC Creator?
Zahlen, die im Raum stehen (2025):
- Nano/Mikro-Creator: 50 – 250 € pro Video
- Große Influencer: ab 100.000 Followern rund 2.000 € pro Post (Instagram, Youtube & co.)
- Retainer-Deals für Marken möglich = wiederkehrende Einnahmen
Zukunft? AI-generierter UGC kommt.
Marken wie H&M oder Prada machen’s schon:
Virtuelle Influencer und KI-generierter UGC sind keine Vision – sie sind Realität.
Tools wie Synthesia, HeyGen oder Creatify lassen heute schon automatisiert UGC produzieren – und mit etwas Feinschliff sind diese Formate oft kaum von echten Menschen zu unterscheiden.
Zielgruppen wie Gen Z springen da überraschend positiv drauf an – bei Themen wie Tech, Mode, Gaming.
Bei sensibleren Themen wie z. B. Bio-Kosmetik oder Pflegeprodukten könnte der Trust aber noch länger beim echten Menschen liegen.
Aber wer weiß, wie das in 12 Monaten aussieht?
Fazit: UGC ist gekommen, um zu bleiben – nur anders als gedacht.
Ob du Creator bist oder Brand – UGC ist kein kurzfristiger Trend, sondern eine neue Art, Inhalte zu denken.
Und mit AI wird das Ganze noch schneller, flexibler – und kreativer.
Wir bei KRASSE VIDEOS kombinieren echte UGC-Erfahrung mit AI-Tools und helfen dir dabei, Content zu bauen, der wirklich connected.
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